LÖRRACH (ra) Vom 38.Stockwerk im höchsten Bürohaus der Schweiz, dem 178 Meter hohen Roche-Turm der Architekten Herzog und de Meuron in Basel, bietet sich ein fantastischer abendlicher Rundblick über das ganze Dreiländereck. Der Badische Bahnhof, Lörrach, das sich dahin ziehende Wiesental lassen sich als durchgehende Lichterketten deutlich erkennen. Die CDU-Gemeinderatsfraktion genoss diese Aussicht bei einem Informationsbesuch im Pharma-Konzern und einem Erfahrungsaustausch mit Mitarbeitern, die als Mitglieder der CVP die Schweizer Schwesterpartei im Basler Parlament vertreten.
Roche liegt viel am Bau einer weiteren Haltestelle der Regio-S-Bahn in der Nähe des Tinguely-Museums. Dies würde allein schon für die täglich aus Deutschland pendelnden rund 2200 Grenzgänger eine wesentliche Zeitersparnis und kürzere Anfahrtswege zum Arbeitsplatz bedeuten. Denn wer in einem Radius von bis zu 45 Minuten zwischen Wohnung und Arbeitsstelle lebt, hat keinen Anspruch auf einen firmeneigenen Parkplatz, muss die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Insofern stünde auf der Wunschliste des Konzerns auch der Viertelstundentakt ins Wiesental, der sich mit den verkehrspolitischen Konzepten der Stadt Lörrach und des Landkreises deckt und in absehbarer Zeit realisiert werden könnte, wie die Fraktionsvorsitzenden Pitt Höfler und Ulrich Heuer bestätigten. Damit wäre auch der grenzüberschreitende Umweltgedanke berücksichtigt, stellten die Gesprächsteilnehmer übereinstimmend fest.

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