Die CDU auf Zuhör-Tour im Kraftwerk in Wyhlen

Lörrach. Wärme, Strom und Mobilität sind unverzichtbar – und ebenso zuverlässige und leistungsfähige Systeme zur Energieversorgung. Jedoch: Woher kommt saubere Energie für die Stadt, wie wirken Wetter und Klima auf die erneuerbare Energieerzeugung, und wo kann man etwa ein Elektromobil problemlos aufladen?
Bei der „Zuhör-Tour“ des CDU Stadtverbands Lörrach haben sich kürzlich rund 30 Interessierte vor Ort bei der Energiedienst AG in Wyhlen über aktuelle Technologien zur Energieerzeugung sowie Konsequenzen der Energiewende im Landkreis informiert, heißt es einer Mitteilung.
Mit der unermüdlichen Wasserkraft von Westeuropas längstem Strom können erneuerbare Energieträger am Hochrhein auf eine über 100 Jahre erfolgreiche Geschichte verweisen. Auf dem Wyhlener Kraftwerksgelände realisiert die Energiedienst AG eine „Power-to-Gas“-Pilotanlage zur klimaneutralen Produktion von Wasserstoff unter direkter Nutzung des grünen Stroms aus Wasserkraft. Irene Knauber, technische Leiterin der Geschäftseinheit Deutschland, stellte den Teilnehmern das Projekt vor. Neben der industriellen Produktionsanlage betreibt das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) eine kleinere Forschungsanlage. Mitglieder des Forschungsverbunds sind unter anderem das Fraunhofer Institut, die Daimler AG und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Mit dieser innovativen Wasserstofftechnologie können Spitzenlasten flexibel abgedeckt werden und die Energieproduktion wetterunabhängig für bis zu drei Tage gespeichert werden. Anfang März wird die Wasserstofferzeugung den Probebetrieb aufnehmen. „Für die CDU Lörrach gehören Umwelt und Unternehmertum zusammen“, betonte die Vorsitzende des CDU Stadtverbandes, Ulrike Krämer.

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